Das tVNS® E ist derzeit das einzige transkutane, nicht-invasive Vagusnervstimulationsgerät, das in Europa gemäß der neuen Medizinprodukteverordnung (MDR EU 2017/745) zugelassen ist.
Das tVNS® E ist ausdrücklich für die Indikationen Epilepsie, chronische Migräne, Depression und Prader-Willi-Syndrom zugelassen.
Reduzierung der Anfallshäufigkeit während der tVNS® im Vergleich zur Phase vor der Intervention um mindestens 25 %, nach einer Behandlungsdauer von 20 Wochen.
(Bauer et al. 2016: https://doi.org/10.1016/j.brs.2015.11.003)
Reduzierung des Depressionsspezifischen HAMD-Scores um mindestens 2-3 Punkte bei erwachsenen Patient:innen bei gleichzeitiger Anwendung mit psychopharmakologischen und psychotherapeutischen Behandlungen nach einer Behandlungsdauer von 9 Wochen.
(Melis et al. 2020: Dnb-32_S-1_SVE.pdf; Evensen et al. 2022: https://doi.org/10.1111/ner.13366)
Reduzierung der Häufigkeit von Migränetagen um 50 % nach einer Behandlungsdauer von 12 Wochen.
Wochen.
(Straube et al. 2015: https://doi.org/10.1186/s10194-015-0543-3)
Reduzierung der durchschnittlichen Anzahl von Wutausbrüchen pro Tag im Vergleich zur durchschnittlichen Anzahl von Ausbrüchen pro Tag in einer Phase vor der Intervention um mindestens 50 % nach einer Behandlungsdauer von 12 Monaten.
(Manning et al. 2019: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0223750)
Unser tVNS®-Gerät stimuliert am effektivsten Ort für die transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation – an der Cymba conchae. In diesem Bereich befinden sich zu 100% Vagusnervfasern unter der Haut. Andere Bereiche, wie der Tragus sind lediglich zu maximal 45% von Vagusnervfasern durchzogen.
(Yakunina et al. 2016: https://doi.org/10.1111/ner.12541)
tVNS® ist ein nebenwirkungsarmes Verfahren. Tausende Patient:innen weltweit haben tVNS® bereits angewendet. Auf Basis des Feedbacks unserer Kund:innen und der Studien, die mit unseren Geräten durchgeführt werden. wird tVNS® stetig weiterentwickelt –immer mit dem Ziel die tVNS® weiter zu optimieren. In einer großen Metaanalyse von Kim und Kolleg:innen von 2022 wurden 177 Studien mit 6.322 Proband:innen ausgewertet. Es gab keinen statistisch signifikanten Unterschied im Risiko für unerwünschte Ereignisse zwischen aktiver tVNS und Kontrollbedingung. Die häufigsten Nebenwirkungen waren Ohrschmerzen, Kopfschmerzen und Kribbeln — allesamt mild und vorübergehend.
(Kim et al. 2022: https://doi.org/10.1038/s41598-022-25864-1)
tVNS® stimuliert nicht durchgängig, sondern in einem Muster. Auf 28 Sekunden aktive Stimulationsphase, folgen immer 32 Sekunden Pause. Das Gehirn reagiert auf rhythmische Aktivierung deutlich anders als auf kontinuierlichen Strom. Das 28/32-Sekunden-Muster nutzt drei zentrale Effekte: Vermeidung von Gewöhnung, Optimale Aktivierung zentraler Hirnstammkerne und Förderung von Neuroplastizität bei hoher Sicherheit. Weiterhin hat sich dieses Muster als verträglicher herausgestellt und Nebenwirkungen können dadurch noch weiter minimiert werden.
(Giraudier et al. 2025: https://doi.org/10.3389/fnhum.2025.1539416)
Die Ohr-Elektroden unseres tVNS®-Geräts bestehen aus dem Material Titan-Iridium. Dieses wurde gewählt, da es sehr biokompatibel und korrosionsbeständig ist, über eine stabile elektrische Leitfähigkeit verfügt und sich bereits seit Jahrzehnten in der Medizintechnik bewährt hat (z. B. Herzschrittmacher, Neurostimulatoren). Unsere Titan-Iridium-Elektroden sorgen dafür, dass die elektrische Stimulation gleichmäßig und kontrolliert erfolgt, Hautreizungen minimiert werden und die Elektrode möglichst lange verwendet werden kann.
Wir möchten Sie nicht mit der Anwendung unserer tVNS®-Geräten alleine lassen. Daher garantieren wir eine reibungslose Zustellung zu Ihnen nach Hause und eine Begleitung bei der Anwendung unserer tVNS®-Geräte. Bei Fragen können Sie sich immer gerne an uns wenden.
Geräten nicht allein lassen. Deshalb garantieren wir eine reibungslose Lieferung nach Hause und Unterstützung während der gesamten Nutzungsdauer unserer tVNS®-Geräte. Bei Fragen sind Sie jederzeit herzlich willkommen, uns zu kontaktieren.
Wir entwickeln und fertigen unsere tVNS®-Geräte vollständig in Deutschland. Unser Firmensitz liegt in Erlangen, im Herzen des Medical Valleys in der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Über Kooperationen mit wissenschaftlichen und medizinischen Partnern weltweit versuchen wir unsere tVNS®-Geräte immer weiterzuentwickeln – getreu unserer Vision "Shaping the Future of Non-Invasive Healing“.
tVNS® wurde bereits in zahlreichen renommierten nationalen und internationalen Gesundheits-, Wissenschafts- und Innovationsmedien für seinen evidenzbasierten Ansatz zur nicht-invasiven Vagusnervstimulation thematisiert. Die Berichterstattung unterstreicht das wachsende medizinisch-wissenschaftliche Interesse an der transkutanen Vagusnervstimulation und die Bedeutung klinisch fundierter, nach europäischer Medical Device Regulation (MDR) zertifizierter Technologie in der modernen Neuromodulation.
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Priv. Doz. Dr. med. Randi von Wrede, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Epileptologie am Universitätsklinkum Bonn hat in den letzten Jahren viele Erfahrungen mit der transkutanen Vagusnervstimulation bei Epilepsie-Patienten gesammelt: “Die Wirksamkeit von tVNS ist vergleichbar mit implantierten Vagusnervstimulationsgeräten."
Der Darm produziert den Großteil unseres Serotonins und steht im ständigen Austausch mit dem Gehirn. Welche Rolle Ernährung und Darmflora für Wohlbefinden und die psychische Gesundheit spielen.
In den vergangenen Jahren wurden jedoch wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die aufzeigen, dass die tVNS weiterhin einen positiven Einfluss auch auf post-COVID Symptome, wie das chronische Fatigue Syndrome haben kann (Badran, 2022). Denn der Vagusnerv ist in der Lage, Entzündungsreaktionen über den so genannten cholinergen antiinflammatorischen Weg zu modulieren, wobei die Neuroinflammation gedämpft wird. Dadurch erklärt sich auch die entzündungshemmende, schmerzlindernde und antidepressive Wirkung der tVNS bei PatientInnen mit Long-COVID (Linnhoff 2023, Ludwig 2021).
Prof. Dr. habil. Wieland Voigt — Geschäftsführer und Gründer der VOC Advanced Breath Diagnostic GmbH— erläutert die Potenziale der tVNS® bei Magen-Darm-Problematiken.
In den vergangenen Jahren wurden jedoch wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die aufzeigen, dass die tVNS weiterhin einen positiven Einfluss auch auf post-COVID Symptome, wie das chronische Fatigue Syndrome haben kann (Badran, 2022). Denn der Vagusnerv ist in der Lage, Entzündungsreaktionen über den so genannten cholinergen antiinflammatorischen Weg zu modulieren, wobei die Neuroinflammation gedämpft wird. Dadurch erklärt sich auch die entzündungshemmende, schmerzlindernde und antidepressive Wirkung der tVNS bei PatientInnen mit Long-COVID (Linnhoff 2023, Ludwig 2021).
Der Vagusnerv wird in der Medizin auch der Schlüssel zur Gesundheit genannt. Dieser bedeutende Nerv, der Gehirn und Körper verbindet, beeinflusst Atmung, Herzschlag und Verdauung. Viele Menschen können von ihm profitieren: Zur Stressbewältigung, zur verbesserten Leistungsfähigkeit beim Sport oder bei Long Covid. Wird der Vagusnerv die Medizin revolutionieren?
Warum wird tVNS® zunehmend im Spitzensport und im Bereich Langlebigkeit eingesetzt? Dr. Thomas Voit vom Longevity Center Nürnberg erklärt, wie die gezielte Vagusnervstimulation Stressregulation, Regeneration, geistige Klarheit und langfristige Leistungsfähigkeit unterstützen kann.
Die transkutane Vagusnervstimulation ist ein nicht-invasives, gut verträgliches Verfahren, das seit mehreren Jahren in der medizinischen Forschung und Praxis eingesetzt wird. Dennoch entstehen verständlicherweise Fragen zur Sicherheit und Anwendung. Die wichtigsten Antworten finden Sie hier.
Ja. tVNS® gilt insgesamt als sehr sicheres Verfahren, da:
Die Anwendung erfolgt nach klaren Sicherheitsstandards.
Nein. Die meisten Patient:innen spüren während der Anwendung:
Die Stimulation sollte nicht schmerzhaft sein. Wenn sie unangenehm wird, kann die Intensität jederzeit angepasst oder die Anwendung beendet werden.
tVNS® arbeitet bewusst mit einem Wechsel von Stimulation und Pause (28 Sekunden an, 32 Sekunden aus).
Dieser Rhythmus:
Die Pausen sind ein wichtiger Teil der Therapie und ermöglichen dem Gehirn, die Impulse zu verarbeiten.
Nebenwirkungen sind meist mild und vorübergehend. Möglich sind:
In den ersten Wochen der Eingewöhnungsphase können auch kurze leichte Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten.
Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten. Bei anhaltenden Beschwerden sollte die Anwendung pausiert, ärztlicher Rat eingeholt und wir als Hersteller informiert werden.
tVNS® ist nicht für jede Person geeignet. Sie sollte nicht ohne Rücksprache angewendet werden bei:
Im Zweifel gilt: Bitte immer ärztlich abklären.
Ja. tVNS® wird in der Regel als ergänzende Therapie eingesetzt und kann mit Medikamenten, Psychotherapie oder anderen Behandlungsformen kombiniert werden.
Änderungen an bestehenden Therapien sollten jedoch immer mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen werden.
tVNS® wirkt meist nicht sofort. Viele Patient:innen berichten über:
Geduld und regelmäßige Anwendung sind wichtig.
Bei sachgemäßer Anwendung ist das Risiko gering. Wichtig ist:
Bei Unsicherheit hilft eine erneute Einweisung oder Rücksprache.
tVNS® ist ein medizinisch erforschtes Verfahren, das jedoch für viele Anwendungsbereiche noch nicht Teil der Standardleitlinien ist. Sie wird deshalb vor allem als komplementäre Therapieoption eingesetzt.